Was ist der Followfriday?

Der FollowFriday kann von jedem Nutzer zum Anlass genommen werden, Freitags eine Liste der Twitter-User zu posten, denen er aktuell am liebsten folgt. Man empfiehlt also andere Nutzer, denen es aus persönlicher Sicht lohnt zu folgen. Die Liste wird in einem Tweet verpackt, der mit dem Hashtag #ff oder auch #followfriday versehen wird.

Der FollowFriday setzt sich zusammen aus den Worten Follower und Friday für “Freitag”. Er ist wie der Retweet auch eine von den Nutzern selbst eingeführte Mechanik auf Twitter.

Was bedeutet FollowFriday #ff bei Twitter

Es sind mehrere Formate möglich. Zum einen die unkommentierte Liste von Namen, oder auch nur ein einziger Name mit einer kurzen Beschreibung, warum man diesem Nutzer folgen sollte. Beide Formate sind möglich, empfohlen wird eine kurze Beschreibung hinzuzufügen. In jedem Fall jedoch sollte der Tweet mit dem Hashtag #ff oder #followfriday versehen werden. Auch mehrere FollowFriday-Tweets an einem Tag sind möglich.

Was bedeutet FollowFriday bei Twitter

Eingeführt wurde der FollowFriday am 16. Januar 2009 von dem Amerikaner Micah Baldwin, der unter http://twitter.com/micah twittert. Baldwin suchte nach einem Weg, um seine favorisierten Twitter-Nutzer per Tweet zu empfehlen. Er entwickelte daraus die Idee vom FollowFriday. Hier der Link zu dem Original-Tweet: http://twitter.com/micah/status/1124262248.

FollowFriday

Mykl Roventine (twittert unter http://twitter.com/myklroventine) hatte daraufhin die Idee, diese Empfehlungen mit einem Hashtag thematisch zu verbinden. Er schlug das Hashtag #followfriday vor. Hier der Link zu dem Original-Tweet: http://twitter.com/myklroventine/status/1124271061

Followfriday

Der FollowFriday verbreitete sich rasend schnell und ist mittlerweile eine feste Institution auf Twitter weltweit. Von anderen Twitter-Nutzern empfohlen zu werden gilt als Ehre. Empfehlungen werden meist aufgrund der hohen, inhaltlichen Qualität der Tweets ausgesprochen. Etwa wichtige, berufliche Informationen oder auch aufgrund kurioser Einträge und Kurzgeschichten.

Im Rahmen des FollowFriday empfohlen zu werden kann die Anzahl der eigenen Follower steigern und dazu führen, dass man innerhalb des Twitter-Netzwerkes bekannter wird. Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass die Anzahl der Follower nach einer solchen Empfehlung nicht unbedingt massiv steigt.

Kritiker des FollowFriday bemängeln, dass man mit rein subjektiven Empfehlungen “bombardiert” wird. Die schiere Masse mache es unmöglich, wirklich wertvolle Follower herauszufinden. Dennoch haben persönliche Empfehlungen, vor allem wenn sie durch virtuell oder privat bekannte Personen erfolgt, eine große Wirkung.

 

Weitere Informationen zum FollowFriday:

Der FollowFriday-Erfinder über den FollowFriday:
http://learntoduck.com/micah/follow-friday

Blog-Artikel: Follow Friday bei Twitter – Tod auf Raten?
http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/05/follow-friday-bei-twitter-tod-auf-raten/

Mr. Tweet ist ein amerikanischer Twitter-Dienst, der potentielle Follower vorschlägt:
http://mrtweet.com/

Tweetranking ist ein deutschsprachiges und nach Kategorien geordnetes Empfehlungsportal für Twitter-Nutzer. Auch “Die gelben Seiten für Twitter”:
http://tweetranking.com/

FollowFriday Tweets über die Twitter-Suche finden:
http://search.twitter.com/search?q=+%23ff+OR+followfriday

Sven Wiesner Twitter Social Media Hamburg Sven Wiesner, Social Media Berater aus Hamburg. www.twitter.com/svenwiesner

In den folgenden Artikeln wird Ihnen Twitter erklärt. Wie man Twitter nutzt und welche Hilfsmittel es gibt. Was es zu beachten gilt und welche Gefahren es gibt. Dies ist ein kostenfreies, privates Projekt dass sich noch im Aufbau befindet. Fragen und Anmerkungen sind jederzeit in Form von Kommentaren unter den Artikeln erwünscht.

18 Feedbacks zu “Was ist der Followfriday?”

  1. funker2009
    9 Januar 2010 at 15:30 #

    Echt cool eure idee!!! gut und ideal für einsteiger… hab kein plan was #ff is…

  2. Sven Wiesner
    9 Januar 2010 at 16:59 #

    Hey Funker, die Beschreibung folgt asap Anfang der Woche. Aus der Statistik der Seite geht heraus dass sehr viele Besucher die Anleitung aufrufen!

  3. Sven Wiesner
    11 Januar 2010 at 22:46 #

    Die erste, unkorrigierte Version des Kapitels ist nun online. Tine, walte Deines Amtes! :-)

  4. Daniela Hinrichs
    11 Januar 2010 at 22:46 #

    Hab´s gleich einmal RT´ed. Sehr gute Idee und cool, dass du es machst!

    • Sven Wiesner
      11 Januar 2010 at 22:49 #

      Einer muss es ja machen ;-) Danke Daniela!

  5. Andreas Rauscher
    3 März 2010 at 13:24 #

    Wow cool, #ff kannte ich noch nicht, hab das zwar schon ein paar mal selber sehen dürfen doch wusste ich nicht was das sein soll.

    Super Danke

  6. frank pütger
    20 Februar 2012 at 16:44 #

    GutenTag! Ich moechte meine Tweets bei Twitter,(die ich nur in deutscher Sprache verfassen kann ;leider !) so verstanden Wissen das allen Englisch -Sprachler diese lesen können? Gibt es die Moeglichkeit eine Art Uebersetzung – Zugleich – , Hin und Zurück? — Konkret :ein Englisch -Sprachler verfasst in Englisch und ich kann seinen Text dann in Deutsch uebersetzt Lesen ,und umgekehrt ? Gruss,Frank Pütger. .’ Die Angelsaechsische Welt ist weit Aufgeschlossener und zeigt mehr Verstaendnis fuer historisch-mathematische Forschung. (Und vieles andere).Deutsch-Sprachler sind kaum interessiert und Unbeweglich. ” Null –Begeisterung”.

  7. michelle schneider
    18 März 2012 at 08:57 #

    percival ist geil

  8. michelle schneider
    18 März 2012 at 13:20 #

    scheiss dich frank

  9. michelle schneider
    18 März 2012 at 13:21 #

    WAS GEHT AB \